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Go Top Solar GmbH

Unser Flachdach-System

Wattstone

Betonsockel statt Dachdurchdringung: Die Module liegen auf Sockeln aus hochfestem Beton, die Halterung und Ballast in einem sind. Kein Bohren, kein Kleben, keine Schraube durch die Dachhaut – wahlweise flach, mit sechs oder mit zehn Grad Neigung.

Logo von Wattstone GmbH

Ein Formbetonelement aus feinporigem Sichtbeton: Es hält das Modul und ist zugleich der Ballast, der es auf dem Dach hält. Aufgestellt wird es auf einer Bautenschutzmatte, das Modul wird an eingegossenen M8-Gewinden festgezogen. Nichts wird gebohrt, nichts geklebt. Je nach Neigung ist die Form eine andere – flach liegend ein gerader Balken, bei sechs und zehn Grad mit aufgestelltem Ende.

Vier Photovoltaikmodule in Ost-West-Aufstellung auf Betonsockeln, auf einem schwarzen Bitumen-Flachdach, Abbildung des Herstellers

0°, 6°, 10°

Neigungen zur Wahl

flach liegend bis regenselbstreinigend

23–48 kg

je Betonsockel

Halterung und Ballast in einem

C55/67

Betongüte

hochfest und selbstverdichtend

0

Löcher in der Dachhaut

die Abdichtung bleibt unberührt

Für wen passt das?

Trifft mehr als ein Punkt auf Sie zu, lohnt sich ein Blick auf dieses System.

  • Sie haben ein Flachdach – Garage, Carport, Anbau oder Gewerbehalle
  • Die Abdichtung ist dicht und soll dicht bleiben
  • Sie wollen die Anlage von der Straße aus möglichst nicht sehen
  • Eine Ost-West-Belegung soll den Ertrag über den Tag verteilen
  • Die Anlage soll später ohne Umbau erweitert werden können

Warum wir auf Flachdächern mit Beton arbeiten

Wir sind Dachdecker, bevor wir Solarteure sind. Und aus der Dachdeckerei kennen wir die Stelle, an der ein Flachdach kaputtgeht: nicht in der Fläche, sondern dort, wo jemand etwas hindurchgeschraubt hat. Jede Durchdringung ist eine Schwachstelle, die abgedichtet, gepflegt und irgendwann erneuert werden muss.

Deshalb bringen wir Module auf Flachdächern ballastiert auf – ohne Loch in der Dachhaut. Die Betonsockel von Wattstone gefallen uns dabei, weil sie zwei Aufgaben in einem Teil erledigen: Sie halten das Modul, und sie sind gleichzeitig der Ballast. Bei den üblichen Systemen sind das zwei getrennte Sachen – erst Wannen oder Schienen, dann Gehwegplatten obendrauf.

Wie die Montage abläuft

Die Sockel kommen auf Bautenschutzmatten, die zwischen Beton und Abdichtung liegen. Danach wird das Modul einfach auf die geneigten Betonflächen gelegt und mit Modulklemmen an den eingegossenen M8-Gewindehülsen festgezogen. Jeder Sockel hat eine dritte Hülse – für Kabelkanäle, Windleitbleche oder die Verbindungselemente einer Ost-West-Aufstellung.

Das geht deutlich schneller als der Aufbau eines Schienensystems. Für Sie zählt das doppelt: weniger Montagestunden auf der Rechnung und weniger Tage, an denen jemand auf Ihrem Dach unterwegs ist.

Null, sechs oder zehn Grad?

Die Sockel gibt es in mehreren Neigungen. Gleicher Beton, gleiche Gewindehülsen, gleiche Klemmen – nur die Form ist anders. Welche auf Ihr Dach gehört, entscheiden wir nach dem Ortstermin.

Flach, null Grad. Das Modul liegt parallel zur Dachfläche. So passen die meisten Module auf die Fläche, der Aufbau ist niedrig und von der Straße aus praktisch unsichtbar, und die Windangriffsfläche ist am kleinsten. Den flachen Sockel gibt es in zwei Längen: als 0° V2 mit 43 Kilogramm für hohe Windlasten und für zwei Module übereinander, und als 0° Solo mit 23 Kilogramm – leicht genug, dass eine Person ihn allein setzen kann. Der Haken: Regen läuft flach ab und nimmt weniger Schmutz mit.

Sechs Grad. Der Kompromiss, den wir am häufigsten bauen. Genug Neigung, dass Wasser abläuft, wenig genug, dass die Reihen dicht beieinander stehen dürfen. Der Sockel ist mit 48 Kilogramm der schwerste – er bringt entsprechend viel Ballast mit.

Zehn Grad. Hier trägt der Regen zuverlässig ab, das Modul reinigt sich selbst. Pro Modul kommt etwas mehr Ertrag heraus, dafür brauchen die Reihen mehr Abstand, damit sie sich nicht gegenseitig beschatten. Es gibt drei Ausführungen: V1 mit 24 Kilogramm, V2 mit 25 Kilogramm und eingebauten Befestigungspunkten für Windleitbleche, Kabelführung und Mikrowechselrichter, sowie XL mit 34 Kilogramm für stehende und besonders große Module.

Der letzte Punkt ist für uns nicht nebensächlich: Auf vielen unserer Dächer sitzen Mikrowechselrichter von Atmoce. Beim 10° V2 haben die einen vorgesehenen Platz am Sockel, statt irgendwo untergeklemmt zu werden.

Ost-West oder nach Süden?

Nach Süden ausgerichtet bringt eine Anlage die höchste Spitze – mittags, wenn im Haus oft am wenigsten gebraucht wird. Ost-West verteilt den Ertrag auf Vormittag und Nachmittag. Die Jahressumme fällt etwas niedriger aus, der Anteil, den Sie selbst verbrauchen, dafür meist höher.

Auf dem Flachdach kommt ein zweiter Punkt dazu: Bei Ost-West stehen die Modulreihen Rücken an Rücken und werfen kaum Schatten aufeinander. Es passen mehr Module aufs Dach. Was in Ihrem Fall besser ist, hängt an Ihrem Tagesverlauf – und daran, ob ein Speicher dazukommt.

Was wir vorher prüfen

Drei Dinge, bevor wir ein Angebot schreiben:

  1. Trägt das Dach? Sockel und Module bringen Gewicht mit. Bei Wohnhausanbauten und massiven Garagen ist das selten ein Thema, bei Leichtbauhallen und älteren Blechdächern schon. Im Zweifel holen wir einen Statiker dazu.
  2. Wie ist die Abdichtung dran? Eine Anlage soll dreißig Jahre liegen bleiben. Ist die Abdichtung am Ende ihrer Lebensdauer, machen wir zuerst das Dach – das können wir selbst und es ist unterm Strich günstiger, als die Anlage in fünf Jahren wieder abzuräumen.
  3. Wie steht das Gebäude im Wind? Höhe, Lage und Dachränder entscheiden darüber, wie viel Ballast wo gebraucht wird. Bei exponierten Dächern lassen wir die Windlast objektbezogen berechnen.

Erst danach reden wir über Module und Wechselrichter.

So sieht das auf dem Dach aus

Bilder von einer unserer Flachdachanlagen: Erst liegen die Sockel in Reihen auf der Abdichtung, dann kommen die Module darauf. Gebohrt wird dabei nichts.

  • Betonsockel in Reihen auf einer schwarzen Flachdachabdichtung, rechts liegen die ersten Photovoltaikmodule bereits auf
    Die Sockel liegen frei auf der Abdichtung, auf Bautenschutzmatten. Rechts sind die ersten Module schon aufgelegt.
  • Photovoltaikmodule flach auf Betonsockeln, dahinter ein Steildach im Bau und ein Baugerüst
    Reihe für Reihe: Modul auflegen, an den Gewindehülsen festklemmen, weiter zur nächsten.
  • Fertige Photovoltaikanlage flach auf einem Flachdach, im Hintergrund Wohnhäuser
    Fertig. Von der Straße aus ist von der Anlage praktisch nichts zu sehen.

Was Sie davon haben

Die Punkte, auf die es ankommt.

  1. 01

    Kein Loch in der Dachhaut

    Der häufigste Grund für ein undichtes Flachdach ist eine Durchdringung. Hier gibt es keine: Die Sockel stehen auf dem Dach, gehalten von ihrem eigenen Gewicht. Als Dachdecker ist uns das wichtiger als jedes andere Argument.

  2. 02

    Halterung und Ballast in einem

    Bei üblichen Flachdachsystemen kommen erst Wannen oder Schienen aufs Dach und dann Gehwegplatten als Ballast obendrauf. Hier ist beides dasselbe Formbetonelement – weniger Teile, weniger Aufbauhöhe, weniger Gewicht insgesamt.

  3. 03

    Schnell montiert

    Sockel setzen, Modul auflegen, mit Klemmen an den eingegossenen M8-Gewindehülsen festziehen. Das spart einen erheblichen Teil der Montagezeit – und damit Geld, das sonst in Arbeitsstunden fließt.

  4. 04

    Windkanalgeprüft

    Das System ist im Windkanal nach DIN EN 1991-1-4 (Ausgabe 2021) geprüft. Für größere oder exponierte Dächer rechnet der Hersteller die Windlast auf Anfrage objektbezogen durch – das lassen wir machen, wenn es darauf ankommt.

  5. 05

    Flach heißt mehr Module

    Bei null bis zehn Grad werfen die Modulreihen kurze Schatten. Die Reihen rücken näher zusammen, und auf dieselbe Dachfläche passen deutlich mehr Module als bei einer steilen Aufständerung.

  6. 06

    Drei Neigungen aus einer Familie

    Flach liegend, sechs Grad oder zehn Grad – gleicher Beton, gleiche Gewindehülsen, gleiche Klemmen. Wir wählen die Neigung nach Ihrem Dach aus, nicht nach dem, was gerade im Lager liegt. Auf einem Dach dürfen auch zwei Varianten nebeneinander liegen.

  7. 07

    Auch Ost-West

    Mit Verbindungselementen aus fünf Millimeter starkem Stahl lassen sich zwei Modulreihen gegeneinander stellen. Das verteilt den Ertrag auf Vormittag und Nachmittag statt ihn mittags zu bündeln.

  8. 08

    Wartungsarm

    Beton, Edelstahlschrauben, keine beweglichen Teile. Was einmal steht, braucht keine Pflege – und lässt sich, wenn das Dach saniert wird, wieder abräumen und danach zurücksetzen.

Ehrlich gesagt

Wo die Grenzen liegen.

Kein System passt überall. Diese Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie sich entscheiden – wir sprechen sie im Beratungstermin ohnehin an.

  • Beton wiegt. Je nach Variante bringt ein Sockel 23 bis 48 Kilogramm mit, und ein Modul liegt je nach Aufbau auf anderthalb bis zwei Sockeln. Ob Ihr Dach das trägt, ist die erste Frage – bei Leichtbauhallen und alten Garagendächern klären wir das vorab, im Zweifel mit einem Statiker.
  • Unter die Sockel gehören Bautenschutzmatten von mindestens 15 Millimetern. Auf EPDM- und Foliendächern müssen sie alukaschiert sein, damit der Beton die Abdichtung nicht angreift. Das ist kein Zubehör, das man weglässt.
  • Der Untergrund darf höchstens fünf Grad Gefälle haben. Stärker geneigte Dächer sind keine Flachdächer mehr – dort arbeiten wir mit Schienen und Dachhaken.
  • Auch zehn Grad sind noch ein flacher Winkel. Nach Süden ausgerichtet bringt ein steiler aufgestelltes Modul mehr Ertrag pro Stück, dafür passen weniger Module aufs Dach. Was unter dem Strich mehr liefert, rechnen wir für Ihr Dach aus.
  • Flach liegende Module reinigen sich schlechter von selbst als geneigte. Schnee bleibt länger liegen, Staub und Blütenstaub spülen sich weniger gut ab. Auf dem Land mit Bäumen in der Nähe ist das der Punkt, an dem wir eher zu zehn Grad raten – dort trägt der Regen zuverlässig ab.

Häufige Fragen

Muss wirklich nichts gebohrt werden?

Nein. Die Sockel liegen auf dem Dach und halten sich durch ihr Gewicht. Es gibt keine Schraube, keinen Dübel und keine Klebefläche, die durch die Abdichtung geht. Genau deshalb setzen wir das System ein: Eine Durchdringung ist die Stelle, an der ein Flachdach später undicht wird.

Null, sechs oder zehn Grad – was ist besser?

Das entscheidet Ihr Dach, nicht der Geschmack. Flach liegend passen die meisten Module auf die Fläche, der Aufbau ist am leichtesten und von unten praktisch unsichtbar – dafür bleibt Schmutz länger liegen. Zehn Grad nutzen den Regen als Selbstreinigung und bringen pro Modul etwas mehr Ertrag, brauchen aber mehr Abstand zwischen den Reihen. Sechs Grad liegen dazwischen. Wir schauen uns Dachfläche, Umgebung und Statik an und sagen Ihnen dann, was wir empfehlen und warum.

Hält das bei Sturm?

Das System ist im Windkanal nach DIN EN 1991-1-4 (2021) geprüft. Wie viel Ballast Ihr Dach braucht, hängt an der Gebäudehöhe, der Lage und der Dachgeometrie – die Randbereiche eines Dachs bekommen deutlich mehr Wind ab als die Mitte. Bei größeren oder exponierten Dächern lassen wir beim Hersteller eine objektbezogene Windlastberechnung machen.

Wie viel Gewicht kommt auf mein Dach?

Je nach Variante wiegt ein Sockel 23 bis 48 Kilogramm – der flache 0-Grad-Solo am wenigsten, der 6-Grad-Sockel am meisten. Für ein einzeln stehendes Modul braucht es zwei, in einer Reihe teilen sich benachbarte Module einen Sockel, sodass im Schnitt anderthalb pro Modul zusammenkommen. Dazu kommt das Modul selbst. Was das für Ihr Dach bedeutet, rechnen wir vor der Montage aus – nicht danach.

Auf welchen Dächern geht das?

Auf Bitumen-, Folien- und EPDM-Dächern sowie auf Betonflächen, jeweils mit der passenden Bautenschutzmatte darunter. Das Dach darf bis zu fünf Grad Gefälle haben. Ob Ihr Dachaufbau geeignet ist, sehen wir beim Ortstermin.

Kann ich die Anlage später erweitern?

Ja. Es kommen Sockel und Module dazu, der bestehende Aufbau bleibt, wie er ist. Ob die Anlagentechnik mitwächst, hängt am Wechselrichter – bei Modulwechselrichtern ist das unkompliziert, beim String-System schauen wir vorher, was der vorhandene Wechselrichter noch aufnimmt.

Was passiert, wenn das Dach saniert werden muss?

Die Sockel werden abgeräumt, das Dach wird gemacht, danach kommt alles zurück. Weil nichts verschraubt oder verklebt ist, bleibt von der Aufständerung nichts im Dachaufbau zurück. Die Dachsanierung machen wir übrigens selbst – wir sind Dachdeckerbetrieb.

Zum Mitnehmen

Die Datenblätter zu allen drei Neigungen.

Die technischen Angaben des Herstellers, mit Maßzeichnungen für Einzel-, Reihen- und Ost-West-Aufbau. Welche Variante auf Ihr Dach gehört, sagen wir Ihnen nach dem Ortstermin – die Blätter sind zum Mitlesen, nicht zum Selbstaussuchen.

Die Unterlagen sind Veröffentlichungen der Wattstone GmbH. Weitere Winkel – unter anderem 15 Grad – und das Zubehör stehen bei wattstone.de (öffnet in einem neuen Tab).

Im Beratungstermin prüfen wir das an Ihrem Dach.

Wir nehmen das Dach per Drohne auf, rechnen die Varianten durch und legen Ihnen die Zahlen nebeneinander. Unverbindlich und kostenlos.

Und wie geht es dann weiter? So läuft es bei uns ab – vom ersten Anruf bis zur angemeldeten Anlage.

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