Zum Inhalt springen
Go Top Solar GmbH

Unsere Back-Contact-Module

Solar Fabrik

Back Contact heißt: Die Leiterbahnen liegen auf der Rückseite der Zelle, nicht auf der Vorderseite. Mehr Fläche für das Licht, ein ruhiges Dachbild – und 30 Jahre Herstellergarantie auf Produkt und Leistung.

Logo von Solar Fabrik GmbH

Die Mono-S4-BC-Serie in ihren drei Ausführungen: Full Black, BC Black und BC White. Allen gemeinsam ist, dass vorn keine Leiterbahnen mehr liegen. Bei einem üblichen Modul laufen sie über die Zelle und nehmen ihr genau das Licht weg, aus dem sie Strom machen soll. Hier sitzen alle Kontakte hinten – vorn bleibt die volle Fläche.

Die drei Module der Mono-S4-BC-Serie von Solar Fabrik hintereinander gestaffelt: Full Black, BC Black und BC White, Produktabbildung des Herstellers

30 Jahre

Herstellergarantie

auf Produkt und Leistung

bis 490 Wp

Modulleistung

je nach Ausführung der BC-Serie

240 W/m²

Flächennutzung

rund 24 Prozent Wirkungsgrad

40 mm

Hagelschutzklasse 4

Eiskugeln bei 29,2 m/s im Test

Für wen passt das?

Trifft mehr als ein Punkt auf Sie zu, lohnt sich ein Blick auf dieses System.

  • Ihre Dachfläche ist begrenzt und soll trotzdem auf die gewünschte Leistung kommen
  • Das Dach ist von der Straße aus gut zu sehen und soll ruhig wirken
  • Sie denken in Jahrzehnten und schauen genau auf die Garantiebedingungen
  • Ihr Dach hat leichte Teilverschattung, die Sie schon am Modul abfedern wollen
  • Sie wollen ein Modul, dem Hagel und Wetter nachweislich wenig anhaben

Warum wir uns die BC-Serie angesehen haben

Bei Modulen wird viel über Watt geredet und wenig darüber, wo die Leistung eigentlich verloren geht. Ein großer Teil davon geht an einer Stelle verloren, die man auf jedem Dach sehen kann: an den dünnen Metallbahnen, die bei üblichen Modulen über die Vorderseite der Zelle laufen. Sie leiten den Strom ab – und nehmen der Zelle dabei genau das Licht weg, aus dem sie Strom machen soll.

Back Contact dreht das um. Alle Kontakte sitzen auf der Rückseite, die Vorderseite bleibt frei. Das ist keine neue Idee, aber erst seit ein paar Jahren zu Preisen zu haben, die für ein Einfamilienhaus überhaupt zur Debatte stehen.

Was das auf dem Dach bringt

Zwei Dinge, die im Alltag zählen.

Mehr Leistung auf derselben Fläche. Rund 240 Watt pro Quadratmeter. Wenn Ihre Dachfläche begrenzt ist – durch Gauben, Dachfenster, den Schornstein oder einfach durch die Größe des Hauses –, entscheidet das darüber, ob Sie auf die Anlagengröße kommen, die zu Ihrem Verbrauch passt.

Ein gleichmäßiges Dachbild. Ohne Kontakte auf der Vorderseite wirkt die Fläche ruhig. Wer sein Dach von der Straße aus sieht, merkt den Unterschied sofort.

Dazu kommt, was man erst nach Jahren merkt: Die Zellen sind unempfindlicher gegen Mikrorisse. Feine Risse im Silizium lassen sich bei Transport und Montage nie vollständig ausschließen. Bei einem vorderseitig kontaktierten Modul kann ein solcher Riss einen ganzen Zellbereich abhängen. Beim Back-Contact-Modul liegt die Kontaktierung flächig und mehrfach auf der Rückseite – die Zelle arbeitet weiter.

Die drei Ausführungen

Alle drei sind bifaziale Doppelglas-Module mit transparenter Rückseite. Sie unterscheiden sich im Aussehen und in der Leistung:

  • BC Full Black – schwarze Linien auf der Rückseite, das ruhigste Bild auf dem Dach, 475 bis 480 Watt.
  • BC Black – ohne die schwarze Einfärbung, sonst gleich, ebenfalls 475 bis 480 Watt.
  • BC White – weiße Linien, dafür die höchste Leistung mit 485 bis 490 Watt.

Der Leistungsunterschied liegt bei rund zehn Watt je Modul. Auf ein Einfamilienhaus mit zwanzig Modulen gerechnet, sind das etwa 200 Watt Anlagenleistung – meist weniger, als das Aussehen des Dachs wert ist.

Verschattung: was die Zelltechnik kann und was nicht

Teilverschattung hat fast jedes Dach – durch den Schornstein, die Gaube, einen Baum am Nachbargrundstück oder schlicht durch eine Wolke. Bei einem herkömmlichen Modul greift dann die Bypass-Diode: Sie schaltet den betroffenen Bereich ab. Ein Blatt auf einer Zelle kostet damit nicht diese eine Zelle, sondern gleich einen ganzen Modulabschnitt.

Die Back Contact Series geht anders damit um. Durch den Zellaufbau mit einer bipolaren Passivierungsschicht bleibt der Stromfluss im Modul auch bei Teilverschattung erhalten: Statt Zellgruppen abzuschalten, leitet das Modul den Strom über andere Pfade um den verschatteten Punkt herum. Die unverschatteten Bereiche arbeiten weiter.

Zwei Modulschemata nebeneinander: Beim herkömmlichen Modul links läuft der
Strompfad an der verschatteten Zelle vorbei und lässt einen ganzen Bereich
ungenutzt, beim Back-Contact-Modul rechts führt der Pfad in einer Ausbuchtung
um die verschattete Zelle herum

Links ein herkömmliches N-Type-TopCon-Modul: Das Blatt verschattet eine Zelle, der Strompfad erreicht den rechten Modulteil nicht mehr. Rechts das Mono S4 Halfcut BC Full Black – der Pfad macht einen Bogen um die verschattete Zelle, der Rest der Fläche liefert weiter. (Schema: Solar Fabrik)

Das ist ein echter Vorteil, aber keine Anlagenplanung. Ein wandernder Schatten, der kurz über die untere Modulreihe streift, fängt das Modul selbst ab. Liegt bei Ihnen dagegen jeden Nachmittag der Schatten einer Gaube oder eines Baums auf dem Dach, gehört die passende Technik dahinter: Dann bauen wir Modulwechselrichter von Atmoce, damit jedes Modul für sich arbeitet.

Schwachlicht: die Stunden, die den Jahresertrag machen

In Norddeutschland kommt ein großer Teil des Jahresertrags nicht aus dem wolkenlosen Julimittag, sondern aus diffusem Licht: bedeckter Himmel, früher Morgen, später Nachmittag. Genau dort spielt die freie Modulvorderseite ihre Stärke aus – ohne Metallkontakte gibt es weniger Reflexionsverluste, die Zelle nimmt mehr Photonen auf.

Dazu kommt die gleichmäßigere Temperaturverteilung: Weil der Strom hinten abgeführt wird, verteilt sich die Wärme besser über die Zelle. Das hält die Leistung stabiler, wenn Licht und Temperatur schwanken – und senkt das Risiko von Hot Spots, also örtlichen Überhitzungen, die ein Modul über die Jahre schädigen.

Wo wir welches Modul einsetzen

Wir legen uns nicht auf eine Marke fest, sondern auf das, was zum Dach passt. Auf großen, freien Flächen ist ein gutes Standardmodul oft die wirtschaftlichere Wahl – dort zahlt sich der Aufpreis für Back Contact selten aus. Wird die Fläche knapp, soll das Dach ruhig aussehen oder legen Sie Wert auf die lange Garantie, dann ist die BC-Serie unser Vorschlag.

Was in Ihrem Fall besser rechnet, sehen wir nach dem Aufmaß. Wir vermessen das Dach per Drohne, simulieren den Ertrag für beide Varianten und legen Ihnen die Zahlen nebeneinander.

Was Sie davon haben

Die Punkte, auf die es ankommt.

  1. 01

    Nichts verschattet die Zelle von vorn

    Bei üblichen Modulen laufen dünne Metallbahnen über die Vorderseite und verdecken einen Teil der Zelle. Beim Back-Contact-Modul sitzen sie hinten. Vorn steht die volle Fläche für das Licht zur Verfügung – das ist der Punkt, aus dem sich alle anderen ergeben.

  2. 02

    Kürzere Wege, weniger Verlust

    Weil die Kontaktierung auf der Rückseite liegt, nimmt der Strom in der Zelle den kurzen Weg. Kürzere Leitungswege bedeuten weniger Widerstand, und weniger Widerstand bedeutet, dass mehr von dem, was die Zelle erzeugt, auch am Wechselrichter ankommt.

  3. 03

    Mehr Leistung pro Quadratmeter

    Bis zu 24 Prozent Wirkungsgrad, rund 240 Watt auf den Quadratmeter Modulfläche. Auf einem kleinen Dach ist das oft der Unterschied zwischen „reicht knapp nicht" und „passt".

  4. 04

    Strom fließt um den Schatten herum

    Fällt Schatten auf eine Zelle, schaltet ein herkömmliches Modul über die Bypass-Diode gleich einen ganzen Bereich ab. Die BC-Serie leitet den Strom stattdessen über andere Pfade um den verschatteten Punkt herum. Der Rest des Moduls arbeitet weiter.

  5. 05

    Besser bei diffusem Licht

    Morgens, abends und an bedeckten Tagen zahlt sich die freie Vorderseite aus: Die Zelle nimmt mehr Photonen auf, es geht weniger durch Reflexion verloren. Genau in diesen Stunden liefert eine Anlage in Norddeutschland einen großen Teil ihres Jahresertrags.

  6. 06

    Stabiler bei Hitze, weniger Hot Spots

    Die rückseitige Kontaktierung verteilt Strom und Wärme gleichmäßiger über die Zelle. Das hält die Leistung an heißen Sommertagen oben und senkt das Risiko von Hot Spots – örtlichen Überhitzungen, die ein Modul auf Dauer schädigen.

  7. 07

    Unempfindlicher gegen Mikrorisse

    Feine Risse im Silizium lassen sich bei Transport und Montage nie ganz ausschließen. Bei vorderseitig kontaktierten Zellen kann ein solcher Riss einen ganzen Zellbereich abhängen. Hier liegt die Kontaktierung flächig und mehrfach auf der Rückseite – die Zelle bleibt leitfähig.

  8. 08

    Robust gebaut

    Doppelglas mit 2 Millimetern vorn und hinten statt Rückseitenfolie, Feuerklasse A und Hagelschutzklasse 4: geprüft mit Eiskugeln von 40 Millimetern bei 29,2 Metern pro Sekunde. Die Schneelast liegt bei 5400 Pascal, also rund 550 Kilogramm je Quadratmeter.

  9. 09

    Ein ruhiges Dachbild

    Ohne Kontakte auf der Vorderseite wirkt das Modul gleichmäßig. Die Ausführung Full Black kommt ohne sichtbare Linien aus – auf einem Dach, das man von der Straße sieht, macht das viel aus.

  10. 10

    30 Jahre Herstellergarantie auf Produkt und Leistung

    Nicht nur auf die Leistung, sondern auch auf das Produkt selbst. Nach 30 Jahren sagt Solar Fabrik noch 88,85 Prozent der Anfangsleistung zu. Damit liegt der Hersteller am oberen Ende dessen, was der Markt derzeit bietet.

Ehrlich gesagt

Wo die Grenzen liegen.

Kein System passt überall. Diese Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie sich entscheiden – wir sprechen sie im Beratungstermin ohnehin an.

  • Back-Contact-Module kosten mehr als gute Standardmodule. Auf einem großen, freien Dach ist die günstigere Variante oft die wirtschaftlichere – da rechnen wir beides durch und legen es Ihnen nebeneinander.
  • Doppelglas-Module wiegen mehr als Module mit Rückseitenfolie. Bei älteren Dachstühlen schauen wir uns deshalb vorher an, was das Dach trägt.
  • Die Verschattungstoleranz der Zelle ist ein echter Vorteil, aber kein Ersatz für die richtige Anlagentechnik. Liegt regelmäßig ein Schatten auf dem Dach, ist die Kombination mit Modulwechselrichtern die ehrlichere Antwort.
  • Der Hersteller rechnet in seiner Broschüre mit rund 116 Euro Mehrertrag je Modul über 30 Jahre. Das ist eine Beispielrechnung für den Standort Laufach mit angenommenem Strompreis – auf Ihr Dach lässt sich das nicht übertragen. Ihre Zahlen rechnen wir mit Ihrem Verbrauch und Ihrer Dachfläche.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu einem normalen Modul?

Bei einem üblichen Modul werden die Zellen auf der Vorderseite kontaktiert – dort laufen dünne Metallbahnen über die Zelle und nehmen ihr Licht weg. Beim Back-Contact-Modul liegen alle Kontakte auf der Rückseite. Die Vorderseite ist frei, das Modul nimmt mehr Licht auf und sieht gleichmäßiger aus.

Die Module sind bifazial – bringt das auf meinem Ziegeldach etwas?

Auf einem Schrägdach mit dunkler Unterkonstruktion kaum. Bifazial lohnt sich dort, wo Licht von hinten an das Modul kommt: auf hellen Flachdächern, bei aufgeständerten Anlagen oder am Carport. Wir sagen Ihnen vorher, ob das bei Ihnen eine Rolle spielt oder nicht.

30 Jahre Herstellergarantie – was heißt das konkret?

Solar Fabrik gibt 30 Jahre auf das Produkt und 30 Jahre auf die Leistung. Produktgarantie heißt: Geht das Modul selbst kaputt, wird es ersetzt. Leistungsgarantie heißt: Der Hersteller sagt zu, wie viel Leistung das Modul nach so vielen Jahren mindestens noch bringt. Die genauen Bedingungen stehen in den Garantieunterlagen des Herstellers – die Abwicklung übernehmen wir für Sie.

Passen die Module zu Atmoce oder Sigenergy?

Ja, zu beidem. Das Modul liefert Gleichstrom, was daraus wird, entscheidet die Anlagentechnik dahinter. Wir bauen Solar Fabrik sowohl mit Mikrowechselrichtern von Atmoce als auch am String-System von Sigenergy.

Wie groß und wie schwer sind die Module?

Die Module der Mono S4 BC Serie messen 1800 × 1134 × 30 Millimeter, also gut zwei Quadratmeter, und wiegen rund 25 Kilogramm. Damit bleiben sie unter der 3-Quadratmeter-Grenze, die für die Montage eine Rolle spielt. Der Rahmen ist schwarz eloxiertes Aluminium, das Glas vorn wie hinten 2 Millimeter stark.

Bekomme ich die Module auch in Schwarz?

Es gibt drei Ausführungen: BC White mit weißen Linien auf der Rückseite, BC Black und BC Full Black mit schwarzen Linien. Full Black ist die ruhigste Variante auf dem Dach, BC White die leistungsstärkste. Der Unterschied liegt bei rund 10 Watt je Modul.

Zum Mitnehmen

Die Broschüre zur BC-Serie.

Der Überblick des Herstellers zur Mono S4 Halfcut BC Serie – mit den Ausführungen, der Technik dahinter und den Prüfklassen.

Die Broschüre ist eine Veröffentlichung der Solar Fabrik GmbH (Stand 15.10.2025). Datenblätter zu den einzelnen Modulen und die Garantiebedingungen stehen bei solar-fabrik.de (öffnet in einem neuen Tab).

Im Beratungstermin prüfen wir das an Ihrem Dach.

Wir nehmen das Dach per Drohne auf, rechnen die Varianten durch und legen Ihnen die Zahlen nebeneinander. Unverbindlich und kostenlos.

Und wie geht es dann weiter? So läuft es bei uns ab – vom ersten Anruf bis zur angemeldeten Anlage.

Termin buchen(öffnet in einem neuen Tab)